Breitweberei

Breitweberei
Die Breitweberei beinhaltet folgende Operationen: Spinnen, Weberei, Appretieren. Auf speziellen Webmaschinen, durch welche die Handarbeit vollständig ersetzt wurde, wird die Arbeitsproduktivität erhöht, die Qualität der Stoffe wird verbessert. Bei Einführung in verschiedene Stoffarten haben die Schüler deutlich zu lernen, dass sich die Textilverarbeitung aus allen aufgelisteten Etappen zusammensetzt, und die Vorbereitungsproduktion sowie die primäre Bearbeitung von Fasern von der Art des Rohstoffs abhängig sind.
Nach der primären Bearbeitung wird der Spinnrohstoff in kleine Flocken mit den Zähnen von Öffnungsmaschine aufgeschlossen, dann wird es in Schlagmaschinen geschlagen und aufs Streckenband gelegt, welches dann auf Durchzugsmaschine parallelisiert wird. Mit Vorspinnmaschinen wird aus den Bändern Vorgarn produziert, dieses dann etwas ausgedehnt und die Fasern verzwirnt.
Auf Fertigspinnmaschine wird aus Vorgarn das Garn produziert, das Vorgarn wird dann ausgedehnt und mit den Spindeln, die sich mit Geschwindigkeit von 8-14 Tausend U/min drehen, verzwirnt. Jede Fertigspinnmaschine hat ca. 200—500 Spindel.
Das Spinnen ist ein Prozess, in dessen Ergebnis aus kurzen feinen Fasern ein kontinuierlicher Faden, also das Garn, hergestellt wird.
Auf den Webmaschinen wird durch Bindung von Kettenfaden und Schußfäden der Webstoff hergestellt. Die Webarbeit ist ein Prozess der Stoffproduktion durch Bindung von Kettenfäden sowie Schußfäden.
Im Veredelungsbetrieb geschieht der Schluß des Gewebes, welches als gebleichtes Gewebe, Unigewebe, bedrucktes Gewebe oder Buntwebware dann fungiert.
Die Studierenden sind darauf aufmerksam zu machen, dass, um die Fehler beim Zuschneiden und Nähen zu vermeiden, sie sich an die Eigenschaften von Kettenfäden (Kettenfaden) und Schußfäden (querlaufenden) erinnern müssen:
Die Kettenfäden gehen entlang dem Stoff; hartgedreht, glatt, fest, fein, eben, sie sollen eine starke Spannung aushalten können;
Die Schußfäden verlaufen der Webstoff breite entlang, sie bilden dann eine Kante; diese sind dicker, als Kettenfäden, weich, flaumig, flexibel, haben weiche Drehung, und in dieser Richtung dehnt sich der Stoff mehr aus, und ist auch weniger kräftig.
Die Eigenschaften von Stoff werden durch die Art und die Dichte von Bindung bestimmt: sein Aussehen, Oberflächenstruktur, Dauerbeständigkeit, Elastizität. Die Fäden werden in einer bestimmten Ordnung verschlungen. Eine Strecke, deren Bindungen wiederholt werden, heißt Bindungsrapport. Die am meisten verbreitete diesem  ist Leinwandbindung (gerade), wenn der Schußfaden abwechselnd über dem Kettenfaden und unter diesem verläuft.
Die zusätzliche Bindung entsteht, wenn im Bindungsrapport der Schußfaden (oder der Kettenfaden) unter jeweils einem, zwei oder mehreren Fäden von Kettenfaden (oder von Schußfaden) durchgeht. Die Stoffe mit solcher Bindung sind hauptsächlich Wollware oder ähnliche, sie zeichnen sich durch ihre Weichheit, Lockerheit im Unterschied zu den Stoffen mit der Leinwandbindung, aus. Bei der Atlasbindung geht der Kettenfaden unter Schußfäden.
Bei Satinbindung (Abb. 1,) geht der Schußfaden unter einigen Kettenfäden. Solche Bindungen verleihen dem Stoff eine glatte Oberfläche. Die abgeleiteten Bindungen unterscheiden sich von Grundbindungen durch eine große Menge von Kettenfäden und von Schußfäden im Bindungsrapport. Die kombinierten Bindungen entstehen durch die verschiedenartige Vereinigung von Hauptbindungen mit den abgeleiteten Bindungen.

 

 

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